ABH Parkansicht mit historischem Brunnen im Vordergrund und Wandelhalle im Hintergrund

Integrative Gruppentherapie

Die stationsgebunden angebotenen Gruppen folgen den Grundsätzen der zieloffenen interaktionalen Gruppen-Verhaltenstherapie, die auf die Integration störungsspezifischer Behandlungsmethoden und Therapiestrategien mit individualisierter Gruppenarbeit abzielt.
Es handelt sich um eine Gruppenarbeit, in der verschiedene kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen (auch psychoedukative Elemente, Elemente aus Selbstsicherheitstraining und Kommunikationstraining) zum Einsatz kommen. Die Gruppe ist thematisch offen und prozessorientiert konzipiert.                                                                  

Je Sitzung arbeiten 1-2 Patienten intensiver, wobei gruppendynamischen Prozessen innerhalb der Gruppe Beachtung geschenkt wird. Bei der Bearbeitung von Beziehungsproblemen wird für den betroffenen Patienten eine geschützte Situation sichergestellt, in der er - ohne voreilige Störung durch die übrigen Gruppenteilnehmer – über seine Beziehungsschwierigkeiten in aller Ruhe reflektieren kann. Die anderen Teilnehmer werden in Form von Rollenspielen und konstruktivem Feedback an der Beziehungsklärung beteiligt.

Ziel dieses Gruppenangebots ist es, dem Patienten ein Stück Selbstklärung, sozialen Abgleich sowie die Chance zum Feedback durch die Gruppe zu geben. Inhaltlich werden - je nach Gruppenzusammensetzung - Themen wie Umgang mit depressiven oder ängstlichen Symptomen, auch störungsübergreifende Themen wie Umgang mit Schuldgefühlen/ Stress/ Aggressionen, Selbstwertproblematik, Abgrenzung sowie Ressourcen stärkende Themen aufgegriffen.

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