Pfad mit Holzgeländer, mit blauem Himmel

Selbstsicherheitstraining für Patienten mit F2-Diagnose

Dieser Gruppe liegt das Selbstsicherheitstraining nach ULLRICH/ULLRICH zugrunde.
Es werden ausgewählte Übungen - modifiziert für unser Klientel - im Rollenspiel eingeübt. 

Die Übungen beziehen sich auf verschiedene Alltagssituationen (nach der Zeit, dem Weg fragen, Verhalten beim Einkaufen, beim Umtausch, Verhalten in Restaurants, in öffentlichen Verkehrsmitteln). Die Übungen bauen aufeinander auf, sie sind im Schwierigkeitsgrad ansteigend.
Die Gruppe umfasst höchstens 8 Teilnehmer und wird von 2 Therapeuten geleitet. Dieses Therapeutenpaar stellt das Zielverhalten im Rollenspiel dar und die Patienten üben anschließend jeweils mit einem der Therapeuten. 

Ziel ist ein alltagsnahes praktisches Einüben zur Erreichung einer größeren Verhaltensflexibilität.
Zum anderen wird damit gleichzeitig eine Verbesserung des Selbstbewusstseins und des allgemeinen Funktionsniveaus angestrebt.

Selbstsicherheitstraining für Patienten mit F3/F4-Diagnose

Der Gruppe liegt das „Gruppentraining sozialer Kompetenzen“ nach HINSCH und PFINGSTEN zugrunde, die dieses Interventionsprogramm auf der Basis moderner kognitiv-verhaltens-therapeutischer Ansätze entwickelten. Als soziale Kompetenz wird die Verfügbarkeit und Anwendung von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen verstanden. Zentraler Bestandteil des Trainings dieser Verhaltensfertigkeiten (Skills) sind Rollenspiele mit Videofeedback. Aus folgenden Bereichen sind Übungssituationen vorgegeben: sein Recht durchsetzen, Beziehungen gestalten, um Sympathie werben. Das Training bietet eine hohe Alltagsnähe, ist hoch strukturiert und auf  Ressourcenorientierung ausgerichtet.

Additional information